Synagoge Ermreuth
Die 1822 erbaute Synagoge von Ermreuth war eine der bedeutendsten Dorfsynagogen in Oberfranken. Am 9. November 1938 wurde sie geschändet, ist jedoch wegen ihrer Lage im eng bebauten Ortskern erhalten geblieben. 1988 wurde die „Genisa“ gefunden, Schriften und Textilien aus dem religiösen- und säkularen Gebrauch der Gemeinde, die im Laufe der Zeit auf dem Dachboden der Synagoge abgelegt wurden. 1994 konnte das restaurierte Gebäude wieder als Gotteshaus eingeweiht und als Kultur- und Begegnungsstätte eröffnet werden. Seit Juli 2019 ist die neugestaltete und modernisierte Dauerausstellung auf der Frauenempore der Synagoge zu besichtigen.
Ermäßigung mit dem Familienpass
Freier Eintritt bei Besichtigung der Synagoge(Gilt nicht für Veranstaltungen.)